10.10
2019

„70 Jahre BRD“ - Berufsorientierungsprojekt

Auf der Bühne der Aula im SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd, sitzen zwei Personen und führen ein Stück auf.

Rollenspiel auf der Bühne: Helmut Kohl im Interview, befragt zur allgemeinen Entwicklung der BRD in den 90er Jahren

„Das gab es zu meiner Zeit nicht!“ – Ein Satz wie ihn jedes 90er Kind ständig zu hören bekommt. Wir hatten Sie alle dabei: 50er, 60er, 70er, 80er, 90er Jahre und unsere 2000er - bis heute! Thema der 20. BOP-Veranstaltung des SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd am 09. Oktober 2019 war „70 Jahre BRD“. Doch wieso nennen wir sie überhaupt „BRD“?

Eine Frage, welche sich auch Eröffnungsredner und Prokurist Herr Joachim Trabold stellt. Die diesjährige BOP-Veranstaltung behandelte nicht nur Themen wie die Einflüsse ausländischer Kulturen und die Revolution der damaligen Hausfrau in Deutschland, sondern auch die Entwicklung von DDR zur vereinten Bundesrepublik von heute. Unsere Projektklassen des BBWs haben sich auch bei unserer diesjährigen Veranstaltung ins Zeug gelegt.

Neben den Ständen gibt es viele mitreisende und unterhaltsame Beiträge auf der Bühne, wie zum Beispiel die Themen „Mauerfall“, „70 Jahre misslungene Großprojekte“, „Einflüsse ausländischer Kulturen“ und die klassischen „Kids der 90er“. Die Zuschauer erhalten durch aktive Rollenspiele der Projektklassen einen Einblick in die verschiedenen Jahrzehnte und werden wie mit einer Zeitmaschine von Jahrzehnt zu Jahrzehnt versetzt. Ein wichtiger Beitrag: „Die Rolle der Frau – von der Hausfrau zur Chefin“, in der wir zu jeder Jahresetappe eine Frau kennenlernen dürfen, die von ihren Rechten berichten und im Laufe des Vortrags wurde ganz schnell klar: seit den 60ern hat Deutschlands Frauenwelt ihre eigene Revolution erleben dürfen. Von überarbeiteten Rechten in der Politik  über den Umschwung von klischeehafter Hausfrau hin zur erwerbstätigen Frau.

Rund 70 % aller weiblichen Deutschen waren 2017 erwerbstätig, 20% haben es in eine Führungsposition geschafft. Eine kleine Summe im Gesamtbild, jedoch ein Schritt nach vorne – ein großer Schritt, wenn man es genau betrachtet. Damals war die Frau Hausfrau, hatte keine Erlaubnis zu arbeiten, wenn der Mann es nicht wollte und ganz klar auch andere Aufgaben.

Beim Vortrag „Die Mauer“ versetzen sich zwei Auszubildende in die Rolle damaliger Figuren, die schmerzhaft vom Aufbau der Mauer berichteten und damit von der Trauer über ein Leben, bei dem man von Freunden sowie Familien getrennt wurde, sich aus den Augen verlor und nie erfahren hat, ob eine nahestehende Personen überhaupt noch lebt. Nach dieser mitreißenden Geschichte geht es wieder bergauf – Die Mauer, die endlich niedergerissen wurde! Ein Tag, der in Deutschland nie vergessen sein wird.

Im Anschluss an die Vorträge der Klassen gab es ein Gewinnspiel, bei dem die Zuschauer raten, lachen und gewinnen konnten.

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