29.05
2020

Projekt zur Einführung einer E-Health Plattform gestartet - BBWN übernimmt Nachbetreuung

Projekt-Team "E-Health Plattform" mit Patrick Burkard (4-ter v.r.), Leiter Medizin/Therapie/Psychologie/Psychiatrie am SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd.

Diverse gesellschaftliche Entwicklungen führen dazu, dass das Thema (mental) E-Health in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat. Ein Anstieg an psychischen Erkrankungen, der Fachkräftemangel, aber auch die zunehmende Digitalisierung selbst führen zur Entstehung ganz neuer Handlungsbedarfe, aber auch -möglichkeiten.

Vier Gesellschaften der SRH Bildung GmbH haben sich  zusammengeschlossen, um in einem gemeinsamen Pilotprojekt in den nächsten 18 Monaten den Einsatz einer (mental) E-Health-Plattform zu testen. Darunter auch das SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd unter Leitung von Patrick Burkard, Bereichsleiter Medizin/Therapie/Psychologie/Psychiatrie. Das SRH Berufsbildungswerk in Neckargemünd ist innerhalb des Projekts für das Thema „Nachbetreuung“ zuständig.

Zum Einsatz kommt dabei die Plattform „Minddistrict“ des gleichnamigen Anbieters aus den Niederlanden. Das Unternehmen bietet mit seiner sowohl web-als auch App-basierten Lösung verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung der Betreuung im Bereich der psychischen Gesundheit.

So können beispielsweise verschiedene Inhalte auf dem Gebiet der Psychoedukation sowie Übungen zur Verhaltensänderung den Teilnehmenden direkt zur Verfügung gestellt, aber auch neue speziell auf die Zielgruppe zugeschnittene Module selbst entwickelt werden.

Über Fragebögen können Symptome und deren Entwicklung automatisiert erhoben und beobachtet werden, integrierte Tagebücher unterstützen bei der Selbstreflektion, und die Erstellung von individuellen Plänen hilft bei der Organisation des täglichen Lebens.

Darüber hinaus bietet die Plattform zahlreiche Möglichkeiten zur Kommunikation beispielsweise via Chat, Audio-oder Videotelefonie, die die Interaktion zwischen Betreuendem und Teilnehmendem auch während Nicht-Präsenzzeiten erleichtern.

Durch diese Möglichkeiten können die Teilnehmenden nicht nur selbstbestimmter an sich und ihrer Situation arbeiten, sondern auch der persönliche Kontakt effektiver genutzt und die Mitarbeitenden dadurch entlastet werden. Außerdem fallen destabilisierende Warte-, aber auch Reisezeiten weg, was ebenfalls zu einer Erleichterung für alle Beteiligten führt.

Der dargestellte Nutzen der E-Health-Plattform soll im Rahmen des Pilotprojektes nun überprüft werden. Im Falle einer Bestätigung werden eine dauerhafte Nutzung der Plattform sowie ihr Einsatz in weiteren Szenarien angestrebt.

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